Ein Pedal löst sich einfach während der Fahrt: Genau dieses Risiko meldet der Hersteller Cube für mehrere seiner E-Bikes des Modelljahrs 2026. Betroffene Räder sollen nicht weiter genutzt werden, der Tausch läuft kostenlos über Cube-Händler an.
Welche Cube E-Bikes betroffen sind
Konkret nennt Cube die Kurbelarme mit der Nummer #30884 links und #30885 rechts als problematisch. Der Rückruf umfasst alle Längen von 160, 165, 170 und 175 Millimetern. Sie sind in den folgenden E-Bikes verbaut, die vor dem 8. Mai 2026 ausgeliefert wurden:
- Cube Stereo Hybrid ONE77 HPC
- Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC
- Cube AMS Hybrid ONE44 C:68
- Cube AMS Hybrid 177 C:62
- Cube Nuroad Hybrid C:62
- Cube Kathmandu Hybrid C:62
- Cube Reaction Hybrid SLT 800
- jeweils in verschiedenen Ausführungen
So prüfen Besitzer ihr Rad
Der kritische Punkt sitzt an der Pedalaufnahme des Kurbelarms. Dort kann sich der Aluminium-Gewindeeinsatz aus dem Carbon-Kurbelkörper lösen, wodurch das Pedal plötzlich verloren gehen kann. Cube warnt vor einem Unfallrisiko mit möglichen Sachschäden und schweren Verletzungen.
Besitzer sollen ihr Rad über die offizielle Rückrufseite prüfen und den Acid Carbon Hybrid Kurbelarm abgleichen. Sollte das E-Bike betroffen sein, gilt die Anweisung: Rad ab sofort nicht mehr fahren. Stattdessen sollten Fahrer den Cube-Händler kontaktieren, damit die betroffenen Kurbelarme ersetzt werden können.
Viele Rückrufe bei E-Bike-Herstellern
Der Rückruf bei Cube kommt nicht allein. In den vergangenen Monaten gab es bereits mehrere größere Probleme bei E‑Bikes. Cowboy warnte vor möglichen Rahmenbrüchen, Decathlon musste wegen eines Softwarefehlers reagieren und Moustache rief Modelle mit möglichem Schaden an einer Carbon-Gabel zurück.
Wie reibungslos der Rückruf jetzt abläuft, dürfte für Cube schnell zur wichtigsten Bewährungsprobe werden. Der Hersteller gehört mit mehr als einer Million verkauften Fahrrädern und E-Bikes pro Jahr zu den größten Marken Deutschlands.
Entsprechend viele Besitzer könnten nun gleichzeitig ihre Händler kontaktieren, Termine vereinbaren und auf Ersatzteile warten. Gerade bei einem sicherheitskritischen Defekt ist am Ende entscheidend, wie schnell betroffene Räder tatsächlich wieder sicher auf die Straße kommen.














