Scott legt sein komfortabelstes E-Fully neu auf. Das Strike geht mit einer Reihe von Neuerungen und Verbesserungen in die nächste Generation. Eine maßgebliche Änderung ist das Motor-Upgrade auf die aktuelle Bosch-CX-Generation für noch mehr Power.
Scott reizt Bosch CX voll aus
Im neuen Scott Strike sitzt, wie schon in der vorherigen Generation, der CX-Antrieb von Bosch. Allerdings setzt der Hersteller mit dem neuen Modell auch auf die aktuelle Motorgeneration, die noch mehr Motorleistung bietet.
Statt zuvor 85 Nm maximalem Drehmoment stehen nun bis zu 120 Nm parat. Die fünfte Generation des Bosch Performance CX liefert außerdem mit bis zu 750 W und 600 Prozent auch mehr Motorleistung und Unterstützungsfaktor. Bei anspruchsvollen Anstiegen ist dieses Update in jedem Fall ein Gewinn.

Auch bei der Akkukapazität hat sich was getan. Das neue Strike-Serie hat nun 800 Wh Kapazität verbaut – nach zuvor 625 Wh. Selbst in der abgespeckten Strike 40 Version sind es mit 720 Wh mehr als zuvor. Einzig in der maximalen Konfiguration macht das neue Modell Abstriche, da der optionale Range Extender von 500 Wh auf 250 Wh schrumpft. Insgesamt kann das neue Strike also mit 1050 Wh ausgestattet werden, beim Vorgänger waren es noch 1125 Wh. Der Akku selbst ist entnehmbar.
Weiterhin auf Komfort getrimmt
Das Strike war schon immer ein eher komfortables Tourenbike, das durch seine Vielseitigkeit am nächsten Trail trotzdem nicht anhalten muss. Auch in der neuen Generation bleibt das Scott Strike seinem Kern treu.
Es ist weiterhin eines der komfortableren E-Fullys, also mit relativ aufrechter Sitzposition. So soll es nicht nur Trail-Performance mit berechenbarem Fahrverhalten bieten, sondern auch für alltägliche Fahrten interessant sein. Möglich macht unter anderem das neue Fahrwerk mit 150 mm Federweg, wobei der Dämpfer Scott-typisch teilintegriert ist.

Neue Details für mehr Alltagstauglichkeit
Dazu kommen weitere Neuerungen und Eigenschaften für eine komfortable Nutzung im Alltag. Beispiele sind eine Vorverkabelung für Beleuchtung sowie die Nachrüstmöglichkeiten für Ständer und Schutzbleche.
Zudem hebt Scott die Wartungsfreundlichkeit hervor, beispielsweise mit einer werkzeuglosen, magnetgeführten Rahmenabdeckung für einen schnellen Zugriff auf wichtige Komponenten. Damit rückt das neue Strike zumindest ein kleines Stück weiter in den immer beliebter werdenden Allroad- und SUV-Bereich.
Wie gewohnt bietet Scott das neue Strike in verschiedenen Varianten an. Diese unterscheiden sich nicht nur in den Farben, sondern auch den verbauten Komponenten wie Display (Intuvia 200 oder Purion 200), Schaltung und Bremsen. Das Gewicht liegt jeweils bei rund 25 kg. Die Preise starten ab 4.199 Euro und reichen bis 5.799 Euro UVP.












