Vom High-End-Statement von Mercedes-AMG bis zum genialen 300-Euro-Umbau: Das Jahr 2025 war ein Jahr der Superlative. Wir haben die Statistiken ausgewertet: Das sind die 12 E-Bike-Highlights, die euch in diesem Jahr besonders interessiert haben.
Eure Favoriten 2025: Der große Countdown
Autohersteller, die das E-Bike plötzlich als Prestige-Objekt entdecken. Ein Drohnen-Weltmarktführer, der etablierte Motorenbauer nervös macht. Und Alltagslösungen, die fast nichts kosten. 2025 war das Jahr, in dem die Technik nicht nur besser, sondern auch vielseitiger wurde. Hier ist das Ranking der Top 12.
Platz 12: Bosch dreht an Leistungsschraube: CX Gen5 bekommt 100 Nm und 750 Watt
Mit der neuen CX Gen5 hat Bosch auf den wachsenden Konkurrenzdruck reagiert. Die fünfte Generation des Performance Line CX liefert nun 100 Nm Drehmoment und eine Spitzenleistung von 750 Watt. Neben der reinen Kraftkur standen vor allem die Effizienzsteigerung und ein verfeinertes Ansprechverhalten im Fokus. Bosch setzt damit weiterhin auf Evolution statt Revolution und optimiert das bewährte System für eMTBs und Cargo-Bikes.
Platz 11: 2,5 kg & Automatik: Neuer E-Bike-Antrieb aus Deutschland greift Pinion an
Konkurrenz für Pinion aus dem eigenen Land: Dieser neue Antrieb kombiniert Motor und Getriebe in einer Einheit, wiegt dabei aber nur rund 2,5 Kilogramm. Das System ermöglicht vollautomatisches Schalten auch unter voller Last. Die Technologie zielt darauf ab, den Wartungsaufwand zu minimieren und den Fahrkomfort durch stufenlose oder automatisierte Gangwechsel massiv zu erhöhen.
Platz 10: Energiedichte-König: Neuer E-Bike-Antrieb schlägt Avinox-System
Kellys setzt mit dem Maxxpro-System neue physikalische Maßstäbe. Der verbaute 900-Wh-Akku wiegt lediglich 3,5 Kilogramm, was einer Energiedichte von 257 Wh/kg entspricht – ein Wert, der aktuell ca. 19 Prozent über dem der Konkurrenz liegt. In Kombination mit dem hauseigenen Motor kommt das komplette Antriebssystem auf ein Gesamtgewicht von nur 6,1 Kilogramm.
Platz 9: Unter 20 kg: Leichtes Carbon-E-Bike erscheint mit DJI-Motor
Der Drohnen-Weltmarktführer DJI ist in den E-Bike-Markt eingestiegen. Das vorgestellte Carbon-E-Bike wiegt fahrfertig unter 20 Kilogramm, obwohl der kompakte Avinox-Motor im Boost-Modus bis zu 1000 Watt leistet (120 Nm). Das System nutzt Planetengetriebe-Technologie aus der Drohnensparte, um das Gewicht des Motors auf 2,52 kg zu drücken, ohne bei der Leistung Kompromisse einzugehen.
Platz 8: Mahle-Überraschung: 105 Nm E-Bike-Motor überholt Bosch Performance CX
Mahle hat sein Portfolio um einen Hochleistungsmotor erweitert. Mit 105 Nm Drehmoment überbietet das neue Aggregat auf dem Papier den Bosch Performance CX. Der Motor zielt auf das Segment der schweren eMTBs und Lastenräder ab, wo maximale Kraftentfaltung am Berg und beim Anfahren unter Last entscheidend ist.
Platz 7: Nie wieder frieren: Dieses E-Bike soll 600.000 Winter-Radmuffel überzeugen
Das DTrike-Konzept aus Schweden adressiert Pendler, die im Winter auf das Auto umsteigen. Das dreirädrige Pedelec verfügt über eine geschlossene Stoff-Karosserie, die Fahrer vor Wind und Nässe schützt. Die Sitzposition ähnelt der in einem Liegestuhl, was den Luftwiderstand reduziert und den Komfort auf längeren Strecken erhöht.
Platz 6: Cube holt BMW ins Boot: Warum dieses E-Lastenrad eine technische Sensation ist
Nach vier Jahren Entwicklung haben Cube und BMW das Cube Trike Hybrid auf den Markt gebracht. Das Besondere ist die patentierte Neigetechnik: Der vordere Teil des Rades neigt sich in Kurven, während die Ladefläche hinten waagerecht und stabil bleibt. Ein Differenzialgetriebe an der Hinterachse sorgt dafür, dass beide Hinterräder unabhängig voneinander angetrieben werden können.
Platz 5: Nur 20 Euro: Kleines Gadget verlängert die E-Bike-Reichweite im Winter
Kälte sorgt bei Lithium-Ionen-Akkus für einen erhöhten Innenwiderstand und Kapazitätsverlust. Eine einfache Neopren-Schutzhülle isoliert den Akku während der Fahrt und hält die Eigenwärme der Zellen länger. Tests zeigen, dass diese günstige Maßnahme das Auskühlen verzögert und so im Winter bis zu 20 Prozent mehr Reichweite ermöglichen kann.
Platz 4: Ladetrick für Akkus: Bestätigte Methode verspricht 50 % mehr Lebensdauer
Neue Erkenntnisse aus der Akkuforschung, unter anderem der Stanford University, haben gängige Lademythen widerlegt. Der Bericht fasst zusammen, wie durch optimiertes Temperaturmanagement und das Vermeiden von extremen Ladezuständen (0% und 100%) die chemische Alterung der Zellen verlangsamt wird. Das Resultat kann eine um 50 Prozent längere Nutzungsdauer des Akkus sein.
Platz 3: E-Bike für 300 Euro: Neues Nachrüst-Kit verwandelt Fahrrad in Sekunden
Das Kamingo-Nachrüst-Kit ermöglicht die Elektrifizierung herkömmlicher Fahrräder ohne Werkstattbesuch. Das System besteht aus einem Reibrollen-Motor, der auf den Hinterreifen drückt, und einem Akku im Flaschenhalter-Format. Mit einem Gesamtgewicht von nur 2,3 kg und einem Kickstarter-Preis um die 300 Euro bietet es einen niederschwelligen Einstieg in die E-Mobilität.
Platz 2: Nie mehr Gefummel: Genialer Fahrradträger eines Start-ups ändert alles
Das Start-up Fastrack hat die Befestigung von Fahrrädern am Auto grundlegend vereinfacht. Anstatt Rahmenklemmen und Haltearme auszurichten, wird das Fahrrad bei diesem System vertikal aufgestellt, am Vorderrad eingehängt und fixiert. Die Mechanik erlaubt den kontaktlosen Transport mehrerer Bikes und ist auch für schwere E-Bikes ausgelegt.
Platz 1: Neues Mercedes-AMG E-Bike: Formel-1-Feeling für die Stadt
Das meistgelesene Thema des Jahres: Das Mercedes-AMG E-Bike (City Edition). In Kooperation mit n+ entstanden, überträgt es Designelemente aus der Formel 1 auf das Pedelec. Highlights sind das nahtlos im Lenker integrierte 5,5-Zoll-Display, das Carbon-Chassis und eine IP67-Zertifizierung. Das Modell markiert den Schritt der Marke hin zu hochwertigen Lifestyle-E-Bikes.
Auch das hat euch bewegt
Außerhalb der Top 12 sorgten weitere Themen für Diskussionen: Der ADAC-Fahrradträger-Test kürte den Sieger, während neue vollgefederte Falträder mit bis zu 160 km Reichweite überzeugten. Auch in der Fertigung gab es Fortschritte: Ein Tüftler bewies, dass ein 3D-gedrucktes Fahrradgetriebe dauerhaft funktionieren kann.
Deckt sich das Ranking mit euren Favoriten? Schreibt es uns in die Kommentare. Die wattmoves-Redaktion wünscht einen Guten Rutsch ins neue Jahr – und viel Energie für 2026!


















