Scott bringt seine bereits angekündigte Sweep-Serie jetzt in den Handel. Ein Bosch-Motor sitzt dabei unauffällig im Hinterrad des City-E-Bikes, der herausnehmbare Akku steckt im schlanken Rahmen. Drei Varianten stehen zur Wahl: mit Starrgabel, mit Federgabel oder als Tiefeinsteiger. Die Preise starten bei 2.499 Euro.
Sweep 20 ist günstiger als das Sweep 10
Licht, Schutzbleche und Fahrradständer gehören bei allen Modellen zur Ausstattung. Das passt bestens zu Pendlern und Stadtfahrern, die Unterstützung für Arbeitswege und Einkäufe suchen und gleichzeitig ein möglichst unauffälliges E-Bike bevorzugen. Der Akku lässt sich herausnehmen, etwa zum Laden in der Wohnung oder am Arbeitsplatz.
Das Scott Sweep 10 kostet 2.599 Euro und kommt mit Starrgabel sowie einem minimalistischen Träger für Gepäcktaschen. Diese trägt laut Scott bis zu 8 kg. Beim Sweep 20 übernimmt dagegen ein Racktime-Gepäckträger bis zu 25 kg. Passendes Zubehör lässt sich über das SNAPIT-2.0-System befestigen.

Zusätzlich bietet das Sweep 20 eine Federgabel mit 75 mm Federweg, die Unebenheiten auf der Straße abfedern soll. Über den verstellbaren Vorbau lässt sich die Lenkerposition anpassen. Eine integrierte SP-Connect-Halterung nimmt ein Smartphone auf.
Mit 2.499 Euro kostet diese Variante 100 Euro weniger als das Sweep 10. Zum gleichen Preis gibt es das Sweep 20 Wave. Es bietet die genannten Ausstattungsmerkmale des Sweep 20, erleichtert mit seinem tiefen Einstieg aber das Auf- und Absteigen.
Warum verlangt Scott für die Variante ohne Federung mehr? Auf den ersten Blick erscheint das etwas ungewöhnlich, aber das Sweep 10 hat eine feste Syncros-Lenker-Vorbau-Einheit. Mit 22 kg statt 24,6 kg beim Sweep 20 fällt es außerdem leichter aus, was ebenfalls als Begründung für den höheren Preis herhalten könnte. Auffällig ist zudem die besser integrierte Frontleuchte.
Sweep-E-Bikes mit Bosch-Nabenmotor und 360-Wh-Akku
Alle drei Modelle fahren mit der Bosch Hub Line. Der Hinterradmotor liefert 45 Nm Drehmoment und bis zu 400 Watt Spitzenleistung. Dazu gehört ein PowerTube-Akku mit 360 Wh, der sich um den optionalen Bosch PowerMore mit 250 Wh ergänzen lässt.

Mit Haupt- und Zusatzakku nennt Scott im Eco-Modus bis zu 132 Kilometer Reichweite bei insgesamt 610 Wh Akkukapazität. Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem von Unterstützungsstufe, Strecke, Beladung und Wetter ab.
Der Nabenmotor treibt das Hinterrad direkt an, ein Mittelmotor überträgt seine Kraft über Kette und Schaltung. Beim Sweep entfällt dadurch das Motorgehäuse am Tretlager, wodurch der Rahmen schlanker bleiben kann. Das Sweep-Konzept passt also auch hier eher zu Fahrten in der Stadt als zu häufigen langen Bergstrecken.
Das zulässige Gesamtgewicht der Sweep-E-Bikes liegt laut Scott bei 130 kg, also einschließlich Fahrrad, Fahrer und Gepäck. Die Modelle sind bereits im Handel und online erhältlich. Weitere Lieferungen sollen bis Frühjahr 2027 folgen, darunter eine größere Lieferung im März.
Scott steht mit seinem neuen Sweep-Ansatz übrigens nicht allein da: Auch Kalkhoffs neue 1er-Serie setzt auf die Bosch Hub Line und startet bei 2.399 Euro. Das Image 1 Move kombiniert den Motor sogar noch mit einem Riemenantrieb. Beide Hersteller bieten damit vollständig ausgestattete Alltagsräder mit Bosch-System in derselben Preisklasse an.











