Der Saugwischroboter Narwal Flow 2 kostet 1.299 Euro, reinigt nicht stur und denkt mit: Er erkennt angetrocknete Soße, schätzt den Verschmutzungsgrad ein und passt seine Reinigung selbst an. Wo er den Vorgänger übertrifft und wofür der Narwal Flow weiterhin die richtige Wahl bleibt, erfährst du in diesem Test.
Edler im Look, anderes Konzept
Der Narwal Flow 2, dessen Vorgänger wir ebenfalls schon im Härtetest hatten, ist seit ein paar Wochen im Einsatz. Wer beide Geräte nebeneinander stellt, sieht sofort: Es ist nicht einfach die nächste Versionsnummer. Der Flow 2 ist ein ganz anderes Gerät. Dadurch ergeben sich andere Stärken. Durchweg besser, ist er aber nicht unbedingt.
Der Vorgänger besteht komplett aus weißem Plastik und ist etwas voluminöser. Beim Flow 2 hat sich Narwal für eine Anthrazit-Optik mit silbernen Akzenten entschieden. Auch das ist Plastik, sieht aber wertiger aus. Die Station wirkt zudem deutlich kompakter und dadurch auch wohnzimmertauglicher. Wer hellere Möbel hat oder generell Weiß bevorzugt, ist beim parallel weiter erhältlichen Flow gut aufgehoben.

Für die Steuerung sitzen beim Narwal Flow 2 zwei Kameras hinter Glas. Sie erkennen den Bodentyp, Hindernisse und auch den Verschmutzungsgrad. Auf der Oberseite fehlt genau wie beim Vorgänger der Laserturm, den viele Konkurrenten dort haben. Narwal hat den Laser stattdessen hinten verbaut. Das macht den Flow 2 mit nur 95 Millimetern Bauhöhe flacher als viele Mitbewerber. Er kommt damit unter Möbel, unter die sonst kaum ein anderer Roboter kommt.
Die Wischwalze ist deutlich länger als beim Vorgänger und fährt für die Reinigung komplett zur Seite raus. So kommt der Roboter nahezu an jede Fußbodenleiste ran. Auf der Unterseite sind die Räder ausfahrbar, was das Übersteigen von Schwellen ermöglicht. Vorne sitzt zusätzlich ein Sensor, der verhindert, dass das Gerät die Treppe runterfällt.





Narwal Flow 2 vs. Vorgänger: Die Unterschiede auf einen Blick
| Merkmal | Narwal Flow | Narwal Flow 2 |
|---|---|---|
| Saugleistung | 22.000 Pa | 31.000 Pa |
| Akkulaufzeit | bis 150 Min | bis 190 Min |
| Frischwassertank Station | 5,0 L | 4,5 L |
| Schmutzwassertank Station | 4,75 L | 4 L |
| Heißwasser-Wischen | bis 45 °C | bis 60 °C |
| Look | Weiß, Plastik | Anthrazit/Silber |
| Hinderniserkennung | ja, aber häufiger Sperrzonen nötig | ja, seltener Sperrzonen nötig |
Aufgebaut in fünf Minuten: Die App macht den Rest
Im Karton selbst liegt nicht viel: die Station, der Roboter, eine Flasche Reinigungsmittel, ein Quick-Guide und ein zusätzlicher Staubsaugerbeutel. Der Rest ist bereits in der Station eingesetzt. Ein paar Klebepunkte und Schutzfolien abziehen, den kleinen Mini-Besen für die Eckenreinigung auf der Unterseite einrasten. Fertig.



Für den Start muss dann nur noch Reinigungsmittel in den extra dafür vorgesehenen Behälter, frisches Wasser eingefüllt und der Strom angeschlossen werden. Die Anleitung verweist sofort auf die App, dort läuft der Rest der Einrichtung. Wenige Sekunden nach dem Einschalten ist das WLAN verbunden.
Nach der Ersteinrichtung fängt der Roboter automatisch an, den Raum zu kartieren. Das dauert einen Moment und ist fast lautlos. Man hört dabei nur die Motoren. Bei uns waren 49 Quadratmeter Wohnküche in zwei Minuten vermessen. Während er unterwegs ist, leuchtet eine Lichtleiste an der Unterseite der Station, was ziemlich schick aussieht.
In der App fallen ein paar Texte auf, die offensichtlich vom Vorgängermodell übernommen wurden, und vereinzelt Tippfehler in der deutschen Übersetzung. Die Funktionen laufen aber, nur Details sind an manchen Stellen noch nicht richtig ausgearbeitet.


Im Härtetest: Der Saugroboter, der Soße inspiziert
Für den Praxistest habe ich den Küchenboden vorbereitet wie schon beim letzten Flow-Test: ausgestreute Haferflocken, gröbere Kürbiskerne, sehr feines Hagebuttenpulver, kleine Chiasamen. Dazu mit dem Föhn etwas angetrocknete Hoisin-Soße. So sieht man am Ende relativ deutlich, was die Wischleistung kann.


Ich starte mit dem Standardprogramm: Saugen und Wischen gleichzeitig. Bevor der Flow 2 losfährt, wird kurz die Walze gespült und das Gerät zieht Frischwasser und Reinigungsmittel. Was dann passiert, erinnert ein wenig an Roboter aus Science-Fiction-Filmen.
Der Flow 2 fährt erst einmal langsam um meine präparierte Verschmutzung, inklusive eingetrockneter Hoisin-Soße herum. Dabei scheint er sich das Malheur sehr genau und behutsam anzuschauen. Erst dann fängt er mit der Reinigung an. Bahn für Bahn.
Obwohl ich nur den Standardmodus gewählt hatte, geht der Sauger plötzlich auf die höchste Stufe. Der Roboter hat das Chaos eingeschätzt und seine Saugkraft selbstständig hochgeschraubt. Diese Schmutzerkennung ist die eigentliche Stärke der Narwal-Modelle: Man lässt den Roboter laufen, der Rest passiert von selbst.

Im Praxistest fällt auf: Der Sauger geht zuerst die festen Partikel wie Haferflocken, Kürbiskerne und Chiasamen durch. Erst danach setzt er das Wischen auf der Soße an. Das könnte auch Zufall sein, aber in meinen Testläufen hat der Roboter beide Male nach diesem Schema gearbeitet.
Beim Saugen rotiert oben am Roboter ein farbiger Ring um das Bedienteil. Ein netter Effekt, bei dem man beim Vorbeigehen direkt sieht, in welchem Modus er gerade arbeitet.



Beim ersten Durchgang liegen am Ende nur noch zwei Haferflocken auf dem Boden. Ich hatte mich zwar gewundert, warum er die nicht erkannt hat. Aber der Flow 2 entscheidet, erst den Rest der Wohnung zu reinigen und kommt dann zurück. Genau zu der Stelle. Saugt und wischt nochmals nach bis alles beseitigt ist.
Der hinterlassene Wasserfilm auf dem Boden ist sehr fein und verschwindet bei uns auf dem Parkett nach kurzer Zeit. Keine Pfützen, keine Schmierstreifen. Der Roboter erkennt, dass er auf Holz reinigt, und dosiert das Wasser entsprechend.
Souverän im Möbel-Slalom: Wo Sperrzonen überflüssig werden
Beim Vorgänger, dem Narwal Flow, gab es hin und wieder Probleme bei niedrigen Möbeln wie meinem Bücherregal. Der Roboter ist druntergefahren, hat sich festgefahren und sich selbst Kratzer am Gehäuse zugezogen. Ich musste in der App Sperrzonen einrichten, sonst hätte ich ihn ständig befreien müssen.
Beim Flow 2 ist das anders. Er erkennt enge Stellen sofort und fährt gar nicht erst hinein. Unter Sesseln, unter dem Bücherregal, in Engstellen zwischen Tischbeinen: Im Test war keine Befreiungsaktion nötig. Die Kameras vorne und der hinten verbaute Laser wissen offenbar genau, wann es zu eng wird. Manchmal stupst nur der bewegliche Stoßstangen-Vorbau leicht an einem Möbelstück an. Beschädigt wird dabei aber nichts.

Besonders eindrucksvoll war der Test im Bad mit einer hängenden Toilette. Der Flow 2 fährt wochenlang entspannt drunter und wieder raus, bis er dann doch am Siphon festklemmt. Aber dafür sind die Sperrzonen gemacht: Einmal eingerichtet, spart der Roboter diese Bereiche dauerhaft aus.


Bei Teppichen verhält sich der Flow 2 ebenfalls intelligent. Im kombinierten Saug-Wisch-Modus umfährt er Teppiche komplett, wenn er sie als sauber einschätzt. Im System ist schon vom initialen Vermessen hinterlegt, wo sich welcher Bodenbelag befindet. Wenn er auf Teppich fährt, hebt er die Wischwalze automatisch an. Für Mischböden mit Parkett und Teppich ist das ein praktischer Vorteil.
Auch beim Wischen größerer Räume zeigt sich ein Unterschied. Der Vorgänger hat sich beim großen Wohnzimmer geweigert, alles zu wischen. Die Fläche war ihm offenbar zu groß für den mitgeführten Wasservorrat. Ich musste manuell ein Quadrat auf der Karte für einen Teilbereich ziehen. Der Flow 2 bewältigt diese Situation deutlich besser, da er durchwischt, ohne zwischendurch zur Station zu müssen.
Wenn der Roboter mitdenkt: Reinigungsstrategie und Mehretagen
Was den Flow 2 wirklich gut macht, ist nicht eine einzelne Funktion. Es ist die Reinigungsstrategie generell. Der Roboter erkennt, wie verschmutzt gewisse Bereiche sind. Er entscheidet selbst, ob er die normale Saugkraft fährt oder hochschaltet. Er entscheidet, in welcher Reihenfolge er vorgeht. Und er entscheidet, ob er noch einmal zurückkommt.
In der App lassen sich manuell vier Saugleistungs-Stufen einstellen: Leise-Modus, Standard („i. O.“ = in Ordnung), Stark und Starke Saugkraft. Im Standardmodus habe ich beim Flow 2 rund 56 dB aus einem Meter Abstand gemessen. Leise genug, dass im Nebenzimmer Leute schlafen können. Im Leise-Modus sind es 53 dB.
In der Stufe Stark steigt er auf 62 dB, das ist dann deutlich hörbar. Der Maximalmodus kommt auf 78 dB, welchen ich im Alltag praktisch nie gebraucht habe. Zum Vergleich: Die meisten Premium-Konkurrenten wie Roborock, Dreame oder Ecovacs laufen schon im Standardmodus bei 65–70 dB. Mit 56 dB ist der Flow 2 hier klar im Vorteil, besonders wenn nachts gereinigt wird.



Wer es einfach haben will, lässt den sogenannten FREO-Modus laufen. Dann entscheidet der Roboter komplett selbst, wie er saugt und wischt. Im Alltag funktioniert das gut, gerade wenn Kinder im Haushalt sind und man schnell mal Saugen lassen will. Man kann ihn für einzelne Flecken oder Unfälle auch nur einen bestimmten Bereich saugen lassen.


Der Akku ist von 6.400 auf 7.000 mAh gewachsen. Die Laufzeit war aber schon beim Vorgänger gut, der Flow 2 legt noch eine nette Reserve drauf. Der Saugwischroboter kann mehrere Karten und bis zu vier Etagen speichern. In unserem Test stand die Station unten in der Wohnküche. Für die zweite Etage habe ich ihn manuell hochgetragen.
Auch in der oberen Etage lief die Kartierung reibungslos durch. Der Roboter hat alle Räume erkannt und korrekt genug beschriftet. Die zu reinigenden 26 Quadratmeter wurden in einem Rutsch gesaugt und gewischt, ohne zwischendurch Wasser nachfüllen zu müssen. Dabei stehen dem Flow 2 im Gegensatz zum Vorgänger nur 4,5 Liter statt 5 Liter Wasservorrat zur Verfügung.


Wie sich im Test zeigt scheint diese Tatsache jedoch nicht groß auf Kosten der möglichen Wischfläche zu gehen. Die größere Wischwalze sowie das aktualisierte Wassermanagement gleichen den kleineren Tank gut aus. Auch hier unterscheidet der Roboter automatisch die Bodentypen. Das geflieste Bad wird mit deutlich mehr Wasser bearbeitet als das Schlafzimmer mit Parkett.
Der Mehretagen–Modus hat jedoch einen Kritikpunkt: Die Karte muss manuell gewechselt werden. Dazu muss man den Roboter aus der Station nehmen, in der App auf „neue Karte anlegen“ tippen, hochtragen, Räume einmalig erkennen lassen und Reinigung starten. Nach getaner Arbeit zurücktragen, in die Station stellen. Danach muss die Karte wieder zurückgewechselt werden.
Dieser Workflow funktioniert, erfordert aber mehr Handarbeit als bei Robotern wie Roborock oder Dreame, die die aktuelle Etage nach dem Hochtragen automatisch erkennen und die Karte ohne manuellen Eingriff wechseln. Bei drei Etagen täglich könnte das nervig werden. Für gelegentliche Einsätze in einer zweiten Etage ist das absolut akzeptabel.
Narwal verspricht insgesamt bis zu 190 Minuten Laufzeit. Nach 30 Minuten Reinigung zeigt die App im Test noch 73 Prozent Akku. Die Herstellerangabe erscheint damit also durchaus realistisch.
Selbstreinigung und Heißwasser-Realität
Eines der großen Marketing-Versprechen des Flow 2 ist das Heißwasser-Wischen mit bis zu 60 °C. Der Vorgänger schafft nur 45 °C. Klingt nach echtem Sprung, denn mehr Wärme löst Fett und eingetrocknete Reste besser.
In der Praxis habe ich den Unterschied im Alltag jedoch kaum gemerkt. Der Boden wird gegebenenfalls minimal sauberer. Da ich schon mit der normalen Wischleistung eines älteren Roborock-Saugroboters zufrieden war, der kaltes Wasser nutzt, bringt in unserem Haus das heiße Wasser jedenfalls keinen riesigen Sprung.
Der heißwasserfähige Aufbau hat hingegen noch einen anderen, echten Vorteil: Die Walze wird nach jedem Reinigungsdurchgang in der Station laut Herstellerangaben mit bis zu 100 °C heißem Wasser gereinigt. Wer ein Tier oder krabbelnde Kinder im Haushalt hat, dürfte das wegen der besseren Hygiene zu schätzen wissen. Nach dem Waschen wird die Walze außerdem zuverlässig trocken geföhnt. Das Schimmelrisiko wird dadurch deutlich reduziert.


Die Selbstreinigung beginnt, wenn der Flow 2 nach getaner Arbeit zurück in die Station fährt. Man hört das Abpumpen, Gluckern und Föhnen deutlich. Lautstärke und Geräusche entsprechen ungefähr einer modernen Geschirrspülmaschine. Wer eine im Haushalt hat, weiß, was zu erwarten ist.

Die Trocknung der Walze lässt sich jedoch bezüglich der Lautstärke einstellen. Im Leise-Modus dauert es länger, auf voller Stufe ist die Walze schneller trocken.
Praktisch im Alltag: Der Abwassertank hat einen Schwimmersensor. Dadurch erkennt der Roboter, wann der Behälter voll ist, und meldet dies in der App.
Das Reinigungsmittel sitzt in einem eigenen Behälter und wird automatisch ins Wischwasser dosiert. Beim Vorgänger musste man das Mittel manuell ins Frischwasser geben. Dafür werden jedoch herstellerspezifische Kartuschen benötigt. Was die im laufenden Betrieb kosten, zeige ich weiter unten bei den Folgekosten auf.
Beim täglichen Einsatz fällt mir noch ein weiterer Unterschied im Vergleich zum Vorgänger Flow auf: Auf der Station gibt es keinen Start-Knopf mehr. Den Flow 2 muss man entweder in der Hocke an einem Knopf unten am Roboter oder über die App starten.
Datenschutz und Kameras
Die Narwal-App erfordert ein Konto – ohne Registrierung lässt sich der Roboter nicht einrichten. Karten, Raumaufteilung und Reinigungshistorie werden lokal auf dem Gerät und teilweise in der Cloud gespeichert. Die Kamera-basierte Hinderniserkennung läuft laut Narwal lokal. Wer allerdings ein Foto eines erkannten Hindernisses in der App aufruft, überträgt dieses Bild auf Narwals Server. Das setzt eine Zustimmung in der App voraus.
Eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung für EU-Nutzer liegt vor. Karten und Gerätedaten lassen sich über die App vollständig löschen. Wer Frontkameras im Haushalt grundsätzlich kritisch sieht: Die Bilderkennung lässt sich in der App einschränken.
Folgekosten: Was der Betrieb kostet
Neben dem Kaufpreis fallen im laufenden Betrieb regelmäßig Kosten an. Bei täglicher Nutzung rechnet man mit drei bis vier Bodenreiniger-Kartuschen pro Jahr (je ca. 30 Euro), also rund 90 bis 120 Euro allein für das Reinigungsmittel. Dazu kommen Staubbeutel (ca. 18–20 Euro) und HEPA-Filter (ca. 23 Euro). Drittanbieter-Alternativen für das Reinigungsmittel gibt es bisher kaum. Wer sie nutzt, verliert laut Herstellerangaben die Garantie. Insgesamt sollte man also mit jährlichen Kosten ohne Strom von ungefähr 150 Euro ausgehen.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| ⬆ Souveräne Hinderniserkennung | ⬇ manueller Kartenwechsel im Mehretagen-Modus |
| ⬆ Edles Design | ⬇ Maximalmodus sehr laut |
| ⬆ Smarte Reinigungsstrategie | ⬇ Reinigungsmittel nur vom Hersteller |
| ⬆ Lange Wischwalze | |
| ⬆ Walze wird in der Station gereinigt | |
| ⬆ Hohe Akkulaufzeit |
Lohnt sich der Narwal Flow 2 oder doch der Vorgänger?
Der Narwal Flow 2 ist ein Saugroboter für Leute, die ihre Wohnung nicht für ihn umbauen wollen: Er kommt unter Möbel, ohne dass man viele Sperrzonen einrichten muss, und steht mit seinem Anthrazit-Design auch im Wohnzimmer nicht im Weg. Die echten Fortschritte gegenüber dem Vorgänger sind die bessere Hinderniserkennung und die intelligente Reinigungsstrategie. Das Heißwasser-Wischen und die Walzenreinigung mit bis zu 100 °C sind sinnvolle Extras.
Für wen geeignet: Familien mit Kindern, Mischböden und vielen Möbelbeinen bekommen einen Alltagshelfer, der kaum Betreuung braucht. Er erkennt Schmutz selbst, passt die Saugkraft an und kommt für vergessene Reste zurück.
Für wen eher nicht geeignet: Wer sparen will und mit einer Etage sowie einem weißen Gerät auskommt, ist mit dem Narwal Flow unter 1.000 Euro besser bedient. Während des Prime Day liegt allerdings auch der Flow 2 bei 999 Euro – dann lohnt sich eher gleich der Griff zum neueren Modell. Zwei Dinge gehören nämlich mit zur Rechnung: Der Reinigungsmittel-Lock-in mit rund 30 € pro Kartusche schränkt die Wahl ein, und der manuelle Kartenwechsel bei mehreren Etagen kostet jedes Mal einen Handgriff.
Preiseinordnung: Mit 1.299 Euro liegt der Flow 2 im oberen Preissegment – zum Prime Day bekommst du ihn allerdings bis zum 16. Juli für 999 Euro, also 300 Euro günstiger. Dreame und Ecovacs bieten ihre Flaggschiffe bereits für 750 bis 850 Euro an. Der Roborocks Saros 20 kostet 1.199 Euro und saugt mit 35.000 Pa noch stärker. Dreames X60 Max Ultra liegt mit rund 1.500 Euro darüber. Wer mehrere Etagen hat, bekommt bei Roborock und Dreame zudem automatische Kartenerkennung ohne manuelles Umschalten. Der Narwal kontert mit seiner flachen Bauform, der intelligenten Verschmutzungserkennung und einer sehr guten Wischleistung.













