Kälte, Nässe und frühe Dunkelheit: Im Herbst und Winter lassen viele ihr E-Bike stehen. Ein neues Konzept aus Schweden will genau das ändern – und Pendler auch bei Schmuddelwetter warm und trocken ans Ziel bringen.
DTrike: Eine wetterfeste E-Bike-Alternative für Herbst und Winter
Ein Blick nach Schweden zeigt, wie groß der Bedarf an wetterfesten E-Bike-Alternativen mittlerweile ist. Im Sommer fahren dort 13 Prozent der Bevölkerung regelmäßig Rad, im Winter sind es nur noch 7 Prozent. Das bedeutet, dass rund 600.000 Menschen in der kalten Jahreszeit ihr Fahrrad stehen lassen. Hauptgrund ist der mangelnde Schutz vor dem kalten Wetter. Genau hier setzt das DTrike an, ein dreirädriges Pedelec mit geschlossener Karosserie.
Im Inneren sitzt man wie in einem Liegestuhl, ist vor Regen und Wind geschützt und hat freie Sicht auf die Straße. Der E-Antrieb liefert bis zu 250 Watt Unterstützung bei maximal 25 km/h. Damit bleibt das Gefährt rechtlich gesehen ein Fahrrad. Ein Führerschein, eine Versicherung oder eine Zulassung sind also nicht nötig. Auch auf Radwegen darf gefahren werden.

Dank der geschlossenen Bauweise mit Aluminiumrahmen, Kunststofffront und textilen Seitenteilen bleiben Pendler laut Hersteller auch bei Schmuddelwetter trocken. Bei Sonne hingegen lassen sich die Türen einfach aufrollen. Das Dach kann Lasten wie Skier oder ein Surfbrett tragen.
Technisch setzt das DTrike unter anderem auf einen Bafang-Motor, 20-Zoll-Räder, eine 8-Gang-Nabenschaltung und hydraulische Scheibenbremsen. Das Gefährt selbst ist 244 Zentimeter lang, 88 Zentimeter breit und 151 Zentimeter hoch. Der Einstieg ist bequem, die Sitzhöhe liegt in etwa auf Autoniveau. Hinter dem Sitz bleibt Platz für Gepäck oder Einkäufe. Auch ein Anhänger lässt sich anbringen.
Entwickelt wird das DTrike von JMK-Innovation, dem gleichen Team hinter dem PodRide. Im Vergleich ist das neue Modell einfacher aufgebaut und soll sich leichter in Kleinserie produzieren lassen. Preis und Verfügbarkeit sind allerdings noch offen.
Hopper, Podbike & Co.: Mit überdachten E-Bikes bleibt niemand im Regen stehen
Auch andere Hersteller beschäftigen sich mit diesem Problem. Das Hopper Mobility setzt ebenfalls auf eine Kombination aus Tretantrieb, Elektromotor und Dach. Es darf auf der Straße gefahren werden und ist ab 12.900 Euro erhältlich.
Das Podbike Frikar aus Norwegen bietet vier Räder, einen Überrollbügel und eine Cabrio-Funktion und ist ab 13.649 Euro erhältlich. Das Quadvelo aus Belgien kombiniert kompakte Maße mit einer geschlossenen Kabine und einer Reichweite von bis zu 75 Kilometern (ab 11.250 Euro). Futuristisch ist das Grant Sinclair Iris E-Trike mit Plexiglas-Karosserie, Rückfahrkamera und LED-Bändern (ab 5.700 Euro zzgl. Import). Alle Lösungen zeigen: Der Trend zu alltagstauglichen E-Bike-Alternativen mit Dach nimmt Fahrt auf.















Für 6000€ gibt es einen Nagelneuen Kabinenroller,
ohne dass ich treten muss. Verstehe den Preis von 12500€ für ein FAHRRAD absolut nicht
Wer lässt sich eigentlich immer so einen Schwachsinn einfallen.
Dieses Ding ist im Straßenverkehr (Radwege) eine Gefahr für Leib und Leben.
Setzt Euch lieber für eine ordentliche Infrastruktur für Radfahrer ein.
Diese Vehikel gehört auf den Müll.
Außerdem hat ein Fahrrad hat zwei Räder. Das ist so, war so und wird immer so bleiben.
Ein echtes Schnäppchen wirft seinen Schatten voraus. Gerade bei WIND und Wetter bestimmt flink wie ein Wiesel. Je nachdem kann der Segelmode genutzt werden…
Wenn ich ein geschlossenes Dach will, fahre ich Bus oder Auto. Und über die Radwegtauglichkeit will ich gar nicht nachdenken. Oft genug haben wir hierzulande deutlich unter 2m Breite bei gemischter und gegenläufiger Nutzung.
Also noch lächerlicher wie die Optik finde ich ja den Preis , da kann ich mir auch einen gebrauchten Kleinwagen holen.
Hier bekommt man ein Ebike mit wenig Reichweite und nem Plexiglaskasten.
Wenn man bedenkt dass man im Angebot TopEbikes um die 2500 Euro bekommt + 250 für ne gute Regenjacke,Thermounterwäsche und Schuhe.
Wer sich für 12k so ne Maschine kauft hat wirklich nicht mehr alle Latten am Zaun.
Mal ganz davon abgesehen was für ein Hindernis der Kasten auf dem Radweg darstellt.