Viele Radfahrer kennen das: Die Route ist unklar, aber das Smartphone steckt in der Jackentasche – und Anhalten ist gerade keine Option. Genau hier setzt ein großes Google-Maps-Update an, das jetzt auch in Deutschland verfügbar ist.
Gemini ersetzt den Google Assistant – und versteht mehr
Google tauscht in seinen Maps-Apps den bisherigen Google Assistant gegen den Sprachassistenten Gemini aus. Der Rollout für Deutschland hat gerade begonnen. Der Unterschied zum Vorgänger: Während der alte Assistant oft exakte Phrasen brauchte („Navigiere mich zu…“), versteht Gemini auch natürliche Sprache – fast wie ein Beifahrer, meint Google. Für Radfahrer heißt das: Sprachbefehle geben, während beide Hände sicher am Lenker bleiben.
Was Gemini während der Fahrt kann
Die KI reagiert auf situative Fragen wie „Wie lange brauche ich noch bis zum Ziel?“ oder „Gibt es eine Bäckerei in der Nähe?“. Auch Textnachrichten lassen sich per Sprache versenden – etwa mit „Schreib Alex, dass ich fünf Minuten später komme“.
Wer länger unterwegs ist, fragt einfach nach dem nächsten Trinkwasserbrunnen oder nach Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Spontane Planänderungen wie „Finde eine ruhigere Route“ oder „Wie viel Verkehr ist auf meinem Weg?“ beantwortet Gemini ebenfalls – ohne Griff zum Display. Das funktioniert nicht nur auf dem Fahrrad, sondern auch zu Fuß oder im ÖPNV.
Verfügbarkeit: Erst Android, dann iPhone
Einen Haken gibt es: Vorerst profitieren nur Android-Nutzer von der Gemini-Integration. Wer ein iPhone nutzt, muss noch auf das Update warten. Wer eine Alternative zur Google-Navigation sucht, sollte sich unseren Bikemap-App-Test ansehen – die App ist speziell für Radfahrer konzipiert.














