Fiido bringt drei neue E-Bikes auf den Markt – alle mit kräftigem 100-Nm-Mittelmotor. Vom kompakten Familien-Cargobike bis zum Tourenrad mit bis zu 225 km Reichweite decken die Modelle sehr unterschiedliche Einsatzzwecke ab.
Fiido T3: Das Cargobike für Familien mit wenig Platz
Das neue Fiido T3 startet ab 1.899 Euro. Es ist als Short-Tail-Cargobike konzipiert und trägt bis zu 150 kg. Dabei bleibt es laut Hersteller aber deutlich kompakter als viele klassische Lastenräder. Mit bis zu 120 km Reichweite dürfte das T3 sowohl den Wocheneinkauf als auch tägliche Pendelstrecken problemlos meistern.

Interessant ist das Modell wohl vor allem für Familien und ganz allgemein Fahrer, die regelmäßig Lasten transportieren. Wer die Vorteile eines Cargobikes nutzen möchte, aber kein besonders langes oder sperriges Lastenrad fahren will, dürfte hier einen guten Kompromiss aus hoher Zuladung und kompakten Abmessungen finden. Das kompakte Format verspricht mehr Alltagstauglichkeit in engen Fahrradkellern und auf schmalen Radwegen.
Fiido T3 Max: Bis zu 200 km Reichweite und Extra-Akku
Noch vielseitiger fällt das Longtail-Cargobike T3 Max aus, das Fiido ab 2.299 Euro in zwei Varianten anbietet. Schon das Basismodell kommt mit einem 648-Wh-Akku und soll damit Reichweiten bis 80 km ermöglichen. Noch mehr bietet dann die starke Dual-Akku-Version für 2.999 Euro, die einen zusätzlichen 972-Wh-Akku mitbringt und laut Fiido Reichweiten von bis zu 200 km möglich macht.

Mit dem Max-Modell des T3 richtet sich Fiido ebenfalls an Familien, aber auch an Camper, Outdoor-Fans und Nutzer, die regelmäßig größere Lasten transportieren. Wer also oft Kinder, Gepäck oder Arbeitsmaterial von A nach B bewegt, bekommt hier mehr Reserven als beim kleineren T3.
Fiido Nomads Pro: Der Langstrecken-Spezialist
Das Nomads Pro verfolgt ein anderes Konzept als die T3-Serie von Fiido. Statt Lasten stehen hier Reichweite und Tourentauglichkeit im Mittelpunkt. Die 120-mm-Luftfedergabel und 29-Zoll-Reifen sollen auch auf längeren Strecken und wechselnden Untergründen überzeugen.

Spannend ist auch hier das modulare Akkusystem. Bereits die Standardversion erreicht laut Hersteller bis zu 75 km, mit zwei zusätzlichen Akkus wächst die Reichweite in der Theorie auf bis zu 225 km. Das macht das Nomads Pro vor allem für Pendler mit sehr langen Strecken und für Tourenfahrer interessant. Preislich startet das Nomads Pro bei 1.999 Euro, die Langstrecken-Version kostet 2.699 Euro.
Was wir von Fiido-E-Bikes halten
Im Laufe der Zeit haben wir uns einige Fiido-E-Bikes genauer ansehen dürfen. Die Modelle haben uns dabei vor allem mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Man bekommt viel, zahlt aber relativ wenig – und diese Kombination scheint auch bei unseren Lesern gut anzukommen. In den wattmoves-Charts der meistverkauften E-Bikes sind gleich drei Fiido-Modelle ziemlich weit oben zu finden.
An der Spitze steht das Fiido C21 (Test), das sich vor allem bei Stadtfahrern nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Direkt dahinter folgt das Fiido C11 Pro (Test), das mit seinem Tiefeinsteiger-Rahmen und schickem Design einige Interessenten anspricht. Auch das Fiido C700 hat es in unsere Verkaufscharts geschafft und mit als Erstes gezeigt, dass der Hersteller mittlerweile weit mehr als nur günstige Einstiegsmodelle im Programm hat.














