Ein E-Bike mit DJI-Motor gibt es im Modelljahr 2027 schon ab 2.699 Euro. So viel verlangt der tschechische Hersteller Crussis für das e-Country AX MTB 8.12 mit dem Avinox M2 und 600-Wh-Akku. Das ähnlichste Rad, das wir von einem anderen Hersteller gefunden haben, kostet mit gleichem Akku rund 450 Euro mehr.
Was du beim Crussis e-Country AX MTB 8.12 für 2.699 Euro bekommst
Die neue Modellreihe mit mehr als 80 Avinox-Bikes hatte Crussis schon Ende Juni zur Eurobike angekündigt, allerdings damals noch ohne Preise. Jetzt ist klar, dass die sehr leistungsfähigen Antriebe nicht nur in Premium-Bikes für viel Geld landen.
Im günstigsten Crussis steckt der M2, der mittlere der drei Avinox-Motoren. Er liefert laut Avinox 110 Newtonmeter Drehmoment, im Boost-Modus kurzzeitig 125. Die Spitzenleistung liegt bei 1.100 Watt. Darüber gibt es nur noch den M2S mit bis zu 150 Newtonmetern.
Der herausnehmbare Akku ist mit 600 und 800 Wattstunden erhältlich, Crussis nennt dafür bis zu 117 beziehungsweise 157 Kilometer Reichweite. Wie weit du wirklich kommst, hängt von Unterstützungsstufe, Gelände und Gewicht ab. Mit dem größeren 800-Wh-Akku kostet das Bike 2.899 Euro.
Crussis kombiniert den Motor mit einer SRAM S100 Eagle mit zwölf Gängen und hydraulischen Zweikolben-Scheibenbremsen von Shimano. Vorn federt eine Suntour-Gabel mit 100 Millimetern Federweg. Dazu kommen 27,5-Zoll-Laufräder mit 2,6 Zoll breiten Reifen von Schwalbe.
Ein Gewicht nennt Crussis nicht. Weil die Branche E-Bikes nicht nach einem einheitlichen Standard wiegt, verweist der Hersteller auf die Waage beim Händler. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 120 Kilogramm.
Wofür Crussis das e-Country AX MTB 8.12 gedacht hat
Das Country MTB mit tiefem Einstieg ist eine neue Kategorie im Modelljahr 2027. Crussis richtet sie an Fahrer, die im Gelände neben Leistung auch Vertrauen und Komfort schätzen. Auf der Produktseite beschreibt der Hersteller das Rad als Mischung aus Stadtrad und Mountainbike. Die einen nennen es Country-MTB, die anderen schreiben SUV-E-Bike drauf. Egal wie man es bezeichnet: Die breiten Reifen und die Federgabel erweitern den Einsatz für Schotter und Waldwege.
Das Rad gibt es in zwei Varianten, die sich lediglich in der Farbe unterscheiden. Das e-Country ist orange-rot, das ONE-Country grau. Die technischen Daten sind laut Crussis identisch, der Preis auch.
So günstig ist das Rad im Vergleich zu anderen Avinox-E-Bikes
Am nächsten kommt dem Crussis das Kross Dust Boost 1.0. Auch das ist ein Hardtail mit Avinox M2 und 800-Wh-Akku, allerdings auf 29-Zoll-Laufrädern und mit 130 Millimetern Federweg. Bei einem EU-Händler kostet es 3.346 Euro.
Das Amflow TL Carbon ist eine andere Klasse und kostet direkt beim Hersteller 3.499 Euro. Dafür bekommst du einen vollgefederten Carbonrahmen, 800 Wattstunden und ebenfalls den M2. Viele andere Avinox-Räder kosten deutlich mehr, Cube etwa steigt 2027 mit dem Stereo Hybrid ONE44 und dem M2S bei 4.799 Euro ein.
Ob es irgendwo in Europa möglicherweise noch ein noch günstigeres Avinox-Rad gibt? Vielleicht, die Anzahl unterschiedlicher Marken ist mittlerweile extrem groß. Unter den Angeboten, die wir gefunden haben, hat Crussis was den Preis angeht, klar die Nase vorn. In den eigenen Reihen bietet der Hersteller außerdem viele weitere Modelle unter 3.000 Euro. Das günstigste Fully startet bei 3.499 Euro.
Wann ist das günstige Avinox-Crussis erhältlich?
Laut Crussis kommt die Modellreihe 2027 diesen Herbst schrittweise in die Fahrradgeschäfte. Ein genauer Termin für einzelne Modelle wird dabei aber nicht genannt.
Wer ein Rad für Alltag und Touren mit tiefem Einstieg und viel Kraft am Berg sucht, bekommst den DJI-Antrieb bei Crussis aktuell günstiger als bei jedem anderen Angebot, das wir gefunden haben. Soll es etwas sportlicher zugehen, passt ein klassisches Hardtail mit mehr Federweg vermutlich besser.











