Mehrfarbige Objekte zu drucken, ist der Wunsch vieler Hobby-Maker – doch bisher schreckten riesige Müllberge („Poop“) und extra zu bezahlende, platzraubende Zusatzgeräte für den Farbwechsel oft ab. Anycubic macht damit jetzt Schluss. Der neue Kobra X bringt eine Technik auf den Markt, die diese Probleme auch für Einsteiger clever löst – und das zu einem Kampfpreis von nur 269 Euro. Doch das Angebot gilt nur noch für kurze Zeit.
Genialer Trick im Druckkopf spart Plastik und Geld
3D-Drucker mit externer Filamentwechselstation (AMS) haben den Markt geflutet. Modelle wie der Bambu Lab A1 oder der Anycubic Kobra 3 sind zwar beliebt, teilen sich aber ein großes Manko: Es entsteht beim Farbwechsel unnötig viel Müll. Oft wiegt dieser Abfall mehr als das eigentliche Druckobjekt.
Anycubic geht hier einen völlig neuen Weg und hat den Wechselmechanismus einfach direkt in den Druckkopf verlegt. Das ist clever, denn die Strecke für den Wechsel beträgt nur noch rund 3 cm – deutlich weniger als bei der Konkurrenz. Das spart bei jedem Druck bares Geld, da kaum noch Filament im Müll landet. Damit bietet Anycubic eine Lösung, an der sich auch andere Hersteller gerade versuchen.
Vier Farben ohne Platzangst auf dem Schreibtisch
Außerdem löst der Kobra X das Platzproblem eleganter als viele Wettbewerber. Es muss kein teures, sperriges AMS-System neben dem Drucker stehen. Stattdessen werden einfach vier Rollen Filament auf der Druckeroberseite eingesetzt und direkt zum Kopf geführt. Dieser managt den Einzug vollautomatisch. Somit lässt sich mit dem Gerät platzsparend mit bis zu vier Farben oder verschiedenen Materialien gleichzeitig drucken.
Diese innovative Technik hat allerdings auch eine Kehrseite, die wir nicht verschweigen wollen. Das Gewicht des Druckkopfs steigt durch die integrierte Technik an. Erste Tester berichten deshalb von sichtbaren Schwingungsartefakten an Kanten, wenn zu schnell gedruckt wird. Zudem müssen Käufer bedenken, dass der Kobra X zwar eine automatische Kalibrierung sowie Fehlerkennung per Kamera bietet, aber keine Möglichkeit zum manuellen Nachjustieren der Z-Höhe.
Hinsichtlich der Leistung muss sich der Drucker dennoch nicht verstecken. Mit einem Druckvolumen von 260 x 260 x 260 mm, 300 °C maximaler Temperatur und theoretischen 600 mm/s Druckgeschwindigkeit (wobei wir weniger empfehlen) bietet er solide Kost für die Preisklasse.
Preis-Alarm: Nur noch bis morgen 120 Euro sparen
Das stärkste Argument ist aktuell der Preis. Noch bis zum 21. Januar 2026 um 16 Uhr deutscher Zeit gibt es den Anycubic Kobra X zum extrem günstigen Early-Bird-Preis von 269 Euro. Die regulären Kosten werden später bei 389 Euro liegen, man spart zum Start also satte 120 Euro. Der Versand ist kostenlos, die Lieferung soll im März erfolgen.
Unser Fazit: Gerade zum Einführungspreis ist der Anycubic Kobra X extrem spannend für alle, die mehrfarbig drucken wollen, ohne viel Platz oder Filament zu verschwenden. Die Technik ist innovativ, hat aber durch das Gewicht noch kleine Kinderkrankheiten. Wer damit leben kann, macht hier ein echtes Schnäppchen. Übrigens: Wem Vierfarbdruck nicht reicht, kann den Kobra X optional immer noch mit externen Modulen aufrüsten und so mit bis zu 19 Farben drucken – dann ist der Platzvorteil allerdings dahin.
















