Multifarbiger 3D-Druck galt lange als teuer und kompliziert. Mit dem neuen Centauri Carbon 2 Combo will Elegoo das ändern – und greift damit direkt den beliebten Bambu Lab A1 Combo an. Der brandneue 3D-Drucker kostet nur 439 Euro, ermöglicht Vier-Farb-Druck und bietet Features, über die sich nicht nur Einsteiger freuen.
Nahtloser 4-Farben-Druck für nur 439 Euro
Elegoos neuer 3D-Drucker Centauri Carbon 2 Combo ist seit kurzem direkt beim Hersteller bestellbar. Los geht es ab 439 Euro, wobei auch verschiedene Bundles mit Filament sowie weiterem Zubehör zur Wahl stehen. Wer bis zum 9. Februar 2026 zuschlägt, darf sich über ein Gratisgeschenk freuen.

Mit seinem günstigen Preis macht der Elegoo Centauri Carbon 2 Combo bekannten Platzhirschen wie dem Bambu Lab A1 Combo ordentlich Dampf. Der hatte in unserem Test überzeugt und ist mit aktuell 369 Euro in der Kombiversion zwar günstiger. Doch der Elegoo rechtfertigt den Aufpreis von 70 Euro mit einem entscheidenden Vorteil: einem vollständig geschlossenen Bauraum. Die Größe fällt mit 256 x 256 x 256 mm identisch aus.
Die geschlossene Kammer ist das Zünglein an der Waage. Sie hält die Wärme konstant – entscheidend für anspruchsvolle Materialien wie ABS oder ASA, die sich bei Zugluft verziehen (Warping). Hier stößt der offene Bambu Lab A1 an seine Grenzen.
Elegoo wirbt zudem mit 360-Grad-Kühlsystem und einem auf bis zu 110 °C beheizbaren Druckbett. Dank der bis zu 350°C heißen Druckdüse aus gehärtetem Stahl lassen sich viele verschiedene Materialien wie PLA, PETG, TPU sowie faserverstärktem Filament verarbeiten, das dank RFID (bei entsprechenden Rollen) zudem automatisch erkannt wird.
Mehr als Augenhöhe zum Bambu Lab A1 Combo
Auch bei den sonstigen Eigenschaften muss sich der Centauri Carbon 2 Combo nicht vor Bambu Lab A1 Combo und Co verstecken. Unter anderem macht er Mehrfarb-Druck mit bis zu vier Farben zum Kinderspiel, setzt hierbei auf ein Canvas-System mit vier unabhängigen Motoren für automatischen und nahtlosen Farbwechsel.
So drucken laut Herstellerversprechen auch Anfänger problemlos mit mehreren Farben. Dazu unterstützen unter anderem eine vollständig automatische Kalibrierung sowie diverse Sensoren, um ein möglichst perfektes Ergebnis vom Start weg zu garantieren.

Auch bei seiner Druckgeschwindigkeit von maximal 500 mm/s liegen beide 3D-Drucker auf Augenhöhe, wobei Elegoo den Werkzeugkopf sogar doppelt so schnell beschleunigen kann (20.000 mm/s²). Ein 5 Zoll großer Touchscreen und deutsche Sprache sollen für eine einfache Bedienung sorgen.
Echte Konkurrenz für Bambu Lab?
Auf dem Papier wirkt der Centauri Carbon 2 Combo wie eine der spannendsten Neuerscheinungen für Einsteiger in den 3D-Druck – besonders durch den geschlossenen Bauraum kombiniert mit Mehrfarb-Druck, den Bambu Lab in dieser Preisklasse nicht bietet. Ob der Centauri Carbon 2 Combo dem Bambu Lab A1 Combo langfristig gefährlich wird, entscheidet letztlich die Praxis. Das Datenblatt macht jedoch neugierig.
Während wir mit 3D-Druckern von Bambu Lab bereits eigene positive Erfahrungen machen konnten, fehlt uns diese noch bei Elegoo. Wer sich für günstige Multifarb-Drucker interessiert, sollte auch den Co Print Quadro und den Anycubic Kobra X im Blick behalten. Daher können wir (noch) nicht beantworten, wie anwenderfreundlich zum Beispiel die Software ist. Auch die üppig gefüllte MakerWorld ist ein Faustpfand von Bambu Lab. Wobei Elegoo mit Nexprint ebenfalls eine Bibliothek mit kostenfreien Vorlagen liefert.














